Wie bleibt ein Kleinunternehmen erreichbar, ohne immer erreichbar zu sein?

Wer als Einzelkämpfer oder Kleinunternehmen agiert, kennt das Problem. Man möchte seinen Kunden gerne besten Service bieten, aber andere Termine, Urlaub oder einfach nur die Mittagspause schränken die Erreichbarkeit ein. So kann es recht unangenehm sein, einem Kunden zu erklären, dass man Mittagessen war, als er einen dringend gebraucht hat. Es kann aber auch ernsthafte Unzufriedenheit beim Kunden entstehen. Und das wiederum ist nicht gut für die Kundenbeziehung.

Grund genug für uns, das Thema einmal näher zu betrachten und die besten Lösungen aufzuzeigen. Wie kann man für seine Kunden möglichst gut erreichbar bleiben und hält ein hohes Serviceniveau, ohne sich aufzureiben und auf Urlaub und Pausen zu verzichten?

  1. Eine Telefonnummer für alle Fälle: Bleiben Sie unter einer Nummer erreichbar. Wenn Sie unterwegs sind, stellen Sie Ihre Festnetznummer auf Ihr Mobiltelefon um. Muten Sie Ihren Kunden möglichst nicht zu, es je nach Tageszeit oder Umständen mit verschiedenen Nummern zu probieren.
  2. Klare Ansage: Wenn Sie einmal nicht erreichbar sind, informieren Sie Ihre Kunden entsprechend. Bei längeren Abwesenheiten (z.B. Urlaub) auf jeden Fall im voraus, wenn Sie kurzfristig nicht erreichbar sind, besprechen Sie Ihren Anrufbeantworter, am besten individuell. (“Guten Tag, wir sind heute bis 16 Uhr bei einer Fortbildung – wenn Sie uns eine Nachricht hinterlassen, rufen wir Sie gerne heute noch zurück.”) Wichtig: Informieren Sie nicht nur über die Abwesenheit. Geben Sie Ihren Kunden auch Lösungen an die Hand, z.B. wann Sie wieder erreichbar sind bzw. wann Sie zurückrufen können. Bei längerer Abwesenheit sind ggf. auch Kontaktdaten einer Vertretung hilfreich. Denken Sie daran: Auch wenn es manchmal schwer fällt, es geht darum, Ihren Kunden ein positives Dienstleistungserlebnis zu vermitteln. Aus Kundensicht ist Ihr berechtigtes Bedürfnis nach Auszeiten nicht so wichtig.
  3. Bürogemeinschaft mit gegenseitiger Vertretung: Wenn Sie als Einzelunternehmen in einer Bürogemeinschaft tätig sind, vertreten Sie sich gegenseitig am Telefon. Ganz wichtig bei Bürogemeinschaften: Stets mit dem Namen des Unternehmens melden, das angerufen wird (auch wenn es sich komisch anfühlt, einmal als Firma Meier und das nächste Mal als Unternehmen Müller ans Telefon zu gehen). Außerdem sollten Sie verbindliche Standards für alle festlegen: Wie meldet man sich, wie werden anrufen dokumentiert, dürfen bei Bedarf Mobilnummern weitergegeben werden, etc.?
  4. Büroservice-Dienstleister: Spezialisierte Dienstleister bieten zu relativ überschaubaren Kosten alle Services, die man als kleineres Unternehmen benötigt. Vom Rund-um-die-Uhr-Telefonsekretariat über Postdienste und repräsentative Geschäftsadressen bis hin zum voll ausgestatteten Büro auf Zeit (z.B. www.ebuero.de). Aber: nicht alles Dienstleister sind wirklich professionell. Wenn Sie sich für einen solchen Service entscheiden, bitten Sie einen Freund, Testanrufe durchzuführen. Wenn die nicht zufriedenstellend verlaufen, zögern Sie nicht, den Anbieter zu wechseln.

Der richtigen Firmennamen finden

Fast alle Gründer standen schon vor dieser Frage: Welchen Namen soll ich meinem Unternehmen geben? Soll ich einfach den eigenen Namen verwenden? Oder ist ein Kunstname besser? Muss ich bei Unternehmensnamen besonders kreativ sein oder ist es besser, wenn jeder sofort versteht, was meine Firma macht?

Auch beim Firmennamen gibt es ein paar Punkte, die man berücksichtigen sollte. Wir fassen kurz die wichtigsten Aspekte der Namensgebung zusammen und geben Praxis-Tipps für den passenden Firmennamen.

Der ideale Firmenname sollte …

  1. … an einen Vorteil oder Nutzen erinnern
    Wenn man nur den Namen hört und schon weiß, was ein Unternehmen (besser) macht, ist das ein klarer Vorteil. Das Unternehmen kann sich in der Kommunikation auf andere Inhalte konzentrieren und muss keine Energie auf langatmige Erklärungen verschwenden. So wird z.B. der Anspruch von Volkswagen als optimales Fahrzeug für ein breite Zielgruppe schon im Namen deutlich.
  2. … gut auszusprechen, zu lesen und zu verstehen sein
    Ermenegildo Zegna, Syzygy,  Häagen Dasz – die Reihe der unaussprechlichen Firmennamen lässt sich endlos fortsetzen. Zwar verhindert ein solcher nicht zwangsläufig den Erfolg des Unternehmens. Wenn es darum geht, den Namen bekannt zu machen oder ihn sogar weiter zu empfehlen, sind einfache Firmennamen aber deutlich im Vorteil.
  3. … merkfähig sein
    Schließlich sollen die Kunden auch am nächsten Tag noch wissen, wer für den exzellenten Service und die gute Qualität am Vortag verantwortlich war (und den Namen idealerweise auch gleich weiterempfehlen).
  4. … möglichst einzigartig sein
    Sucht man im Internet nach “Bäckerei Müller”, liefert Google 59300 Suchergebnisse. Nun ist es für die Bäckerei Müller in Augsburg nicht so schlimm, dass es auch in Ulm eine Bäckerei Müller gibt. Spätestens wenn die beiden aber in die Gegend zwischen den beiden Städten expandieren, wird der Allerweltsname zum Ärgernis. Ganz zu schweigen von der Schwierigkeit des passenden Domain-Namens.
  5. … als Marke bzw. Warenzeichen registrierbar sein
    Besonders ärgerlich ist es, wenn man den eigenen Firmennamen erfolgreich eingeführt hat und dann feststellt, dass die Markenrechte bei einem anderen Unternehmen liegen. (Für eine erste Recherche eignet sich die Online-Datenbank des Deutsche Marken- und Patentamt unter www.dpma.de.)
  6. … international adaptierbar sein
    Wer darüber nachdenkt, auch außerhalb Deutschlands tätig zu sein, sollte schon bei der Namensgebung darauf Rücksicht nehmen, dass ein Firmen- oder Markennamen, der sich in Deutschland perfekt eignet, im Ausland eventuell eher negative Assoziationen hervorruft. Unvergessen ist in diesem Zusammenhang das Beispiel des Nissan Pajero, was im Spanischen in etwa mit “Wichser” übersetzen lässt.

Das hört sich alles sehr komplex an? Zum Trost sei noch erwähnt, dass viele überaus erfolgreiche Markennamen die obigen Regeln nur teilweise oder gar nicht befolgt haben und es ihrem Erfolg dennoch keinen Abbruch getan hat. Oder wer würde ernsthaft behaupten, dass Adidas, Lamborghini, Siemens oder Wrangler unter ihren Markennamen leiden?

Zum Festpreis oder nach Aufwand? Tipps für Dienstleister.

Vor einigen Tagen hatten wir einen Flyer im Briefkasten, auf dem Malerarbeiten für 20qm Zimmer zum Festpreis von 399 Euro angeboten wurden. Ein interessantes Angebot, denn die meisten Dienstleister tun sich mit Pauschalangeboten schwer (Frisöre mal ausgenommen). Egal ob Handwerker, Rechtsanwalt, Gärtner oder Werber – auf die Frage “was kostet’s” kommt meist ein schwammiges “das kommt darauf an” und wenn dann schließlich ein verbindliches Angebot gemacht wird, finden sich im Abbinder allerlei “nach Aufwand”-Einschränkungen . Für den Kunden ein unerfreuliches Erlebnis.

Doch wie macht man es als Dienstleister besser? Der Kunde wünscht sich am liebsten den All-inclusive-Festpreis. Der Anbieter strebt nach Sicherheit und würde am liebsten erst nach getaner Arbeit sagen, was es kostet. Da der Kunde aber letztlich die Leistung bezahlt, macht es durchaus Sinn, hier einmal die Kundenbrille aufzusetzen. Und aus Kundensicht spricht einiges für den Festpreis:

  • Kalkulationssicherheit – man bleibt als Kunde vor unliebsamen Kosten verschont.
  • Schutz vor Abzocke – wenn der Dienstleister z.B. nach Stunden bezahlt wird, warum sollte er sich beeilen?
  • Vertrauen – wer als Dienstleister schon im Vorfeld genau weiß, wie aufwendig ein Projekt wird (oder zumindest so wirkt), dem traut man eher zu, dass auch die Qualität stimmt.

Doch wie geht man als Dienstleister mit dem Thema um? Hier haben wir die wichtigsten Tipps für Festpreisangebote bei Dienstleistern aufgelistet.

  1. Bieten Sie Festpreise für Leistungen an, mit denen Sie ausreichend Erfahrung haben und bei denen von Auftrag zu Auftrag wenig Unterschied besteht (z.B.
  2. Nutzen Sie zur Kalkulation vergleichbare Rechnungen aus der Vergangenheit. Bilden Sie daraus den Durchschnitt und runden Sie zu einem griffigen Preis (besser 99 Euro als 102 Euro). Kalkulieren Sie ggf. einen kleinen Sicherheitsaufschlag von zehn bis zwanzig Prozent ein.
  3. Falls Sie komplette Leistungspakete nicht zum Festpreis anbieten (bzw. kalkulieren) können, teilen Sie Leistungen auf. So machen es z.B. Werkstätten (Inspektion für 69 Euro zzgl. Teile) oder Restaurants (Frühstücksbuffet 19 Euro zzgl. Getränke).
  4. Kalkulieren Sie nicht zu niedrig. Häufig empfinden Kunden einen Festpreis selbst dann als vorteilhaft, wenn sie nach Aufwand weniger bezahlen würden (z.B. bei Mobilfunk-Flatrates oder dem Monatsbeitrag im Fitness-Studio).
  5. Bleiben Sie transparent und ehrlich – für Kunden ist ein Pseudo-Festpreis, der im Nachhinein durch allerlei Sternchentexte in die Höhe geschraubt wird, besonders ärgerlich.

 

Werbebilder für kleine und mittlere Unternehmen

In einem früheren Blogartikel haben wir ja schon mal über Möglichkeiten berichtet, wie man als kleines oder mittleres Unternehmen günstig an Bilder für die eigene Werbung kommt. Die Kollegen von iStockphoto haben jetzt ein Arbeitspapier veröffentlicht, in dem sie (vielleicht etwas langatmig aber) gut nachvollziehbar die wichtigsten Erkenntnisse über die Wirkung von Bildern in der Werbung für kleine und mittlere Unternehmen zusammengefasst haben. Das komplette White Paper zum Download gibt’s auf der Webseite von istockphoto.com.

Gutscheine zu Weihnachten

Ob man das toll findet oder nicht – Gutscheine sind zu Weihnachten der Renner. Ein Blick auf die Google-Suchstatistik der letzten drei Jahrebeweist das eindrucksvoll. Rund um Weihnachten ist das Suchaufkommen nach Gutscheinen rund vier mal so hoch wie zu anderen Zeiten.

Google-Statistik zu Gutscheinen

Unternehmen, die zu Weihnachten noch eine Idee für einträgliches Zusatzgeschäft suchen, sollten darüber nachdenken, Gutscheine anzubieten. Dabei sind dem Weihnachts-Gutschein fast keine Grenzen gesetzt. Ob Restaurant, Boutique, Frisör, Maler oder Coach – Gutscheine eignen sich für fast jede Branche.

Einen Punkt allerdings sollte man auf jeden Fall beachten: Gutschein-Geschenke müssen gut aussehen. Denn niemand verschenkt gerne wertvolle Gutscheine, die aussehen als wären sie in PowerPoint gestaltet. Entsprechende gut designte Gutschein-Vorlagen zur Weihnachtszeit gibt’s natürlich bei Idefizz zum Download.

Fünf Gratis-Angebot für kleine und mittlere Unternehmen

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist es wichtig, die Ausgaben im Blick zu behalten. Dabei helfen Gratis-Angebote, von denen wir einige der interessantesten hier vorstellen. Wichtig dabei – bei den meisten handelt es sich um sogenannte Freemium-Angebote (ähnlich wie Idefizz), d.h. Basisleistung sind üblicherweise gratis, spezielle Services (sogenannte Premiumservices) werden bei Bedarf abgerechnet, sind aber in keinem Fall ein Muss. Übrigens – die hier vorgestellten Angebote setzen wir bei Idefizz selbst ein oder haben sie zumindest intensiv getestet.

1) Das Gratis-Office-Paket Open Office
Wer auf Textverarbeitung, Präsentationsprogramm und Tabellenkalkulation angewiesen ist, aber die Kosten des Microsoft-Office-Pakets scheut ist mit Open Office bestens bedient. Die Leistungsfähigkeit ist durchaus vergleichbar, neben Text, Präsentation und Kalkulation gibt’s auch noch ein Zeichenprogramm, einen Formel-Editor und eine Datenbank – natürlich alle gratis – und die Umstellung vom Microsoft-Paket fällt nicht schwer. Den Gratis-Download für Windows, Mac OS oder Linux gibt’s unter de.openoffice.org. (Open Office ist übrigens kein Freemium-Angebot sondern ein sogenanntes Open Source-Projekt. Wer die Idee gut findet und unterstützen möchte, kann mitarbeiten.)

2) Kostenlose Webseiten mit Jimdo
Ein Muss für jedes Unternehmen – die eigene Webseite. Allerdings können die Kosten hierfür schnell in die Hunderte oder Tausende gehen. Bei Jimdo gibt’s die Basisversion der eigenen Webseite gratis. Auch wer keine Programmierkenntnisse besitzt, kommt schnell zum Ziel. Wer dann irgendwann mehr Leistung braucht (z.B. eine eigene Web-Adresse, einen Shop oder ein Newsletter-System) ist mit nur 60 Euro pro Jahr gut bedient. Zur Webseite von Jimdo.

3) Gratis-Telefonate, -Videokonferenzen und mehr mit Skype
Mit Skype sind Telefonate, Telefonkonferenzen, Videokonferenzen oder auch Datenübertragung von Computer zu Computer völlig kostenlos, auch international. Einzige Bedingung ist, dass alle Gesprächsteilnehmer Skype auf ihrem Computer installiert haben und über einen Internetanschluss verfügen. Gegen geringe Gebühren können auch Telefonate mit Festnetz- oder Mobiltelefon geführt werden oder man kann eine “echte” Festnetznummer nutzen. Weitere Informationen und die Gratis-Software zum Download gibt’s hier.

4) Buchhaltung für umsonst mit freeFIBU
Kaum einer mag sie aber kein kommt darum herum – Buchhaltung ist für viele Unternehmer ein ungeliebter und häufig auch noch teurer Spaß. Bei freeFIBU gibt es diesen Spaß in der Basisversion umsonst. Dort kann man online die eigene Buchhaltung machen inkl. Umsatzsteuervoranmeldung und weiteren Gratis-Services. Einzige Crux – der Jahresabschluss kostet dann. Allerdings sind die Preise mit 15 bis 40 Euro monatlich durchaus moderat. Wer also keine Scheu hat, die Buchhaltung online selbst zu machen und dabei auch noch Geld zu sparen, kommt bei freeFIBU voll auf seine Kosten.

5) Der eigene Gratis-Kunden-Newsletter per E-Mail
Wer seine Kunden gerne regelmäßig per E-Mail-Newsletter informieren möchte, ist mit MailChimp sehr gut bedient. Vielfältige Editiermöglichkeiten, tolle Auswertungen und der Gratis-Basistarif für bis zu 2000 Empfänger machen MailChimp zum Marktführer. Einziger Wehmutstropfen – der Service ist nur auf Englisch verfügbar. Wer auf eine deutschsprachige Software nicht verzichten mag, kann bei CleverReach immerhin 250 Empfänger gratis beglücken. So oder so gilt aber auf jeden Fall: Angeschrieben werden dürfen nur Kunden, die vorher ihre Einwilligung gegeben haben. Sonst kann’s teuer werden.

Plakatwerbung für kleine, regional tätige Unternehmen

Eignet sich Plakatwerbung für kleine, regional tätige Unternehmen? Auf jeden Fall! Denn Plakatwerbung lässt sich zielgenau buchen und ist günstiger als man denkt. Allerdings sollte man einige Punkte berücksichtigen.

  1. Motive mit Hingucker-Qualität
    Gilt eigentlich für jede Werbung und natürlich auch für Werbeplakate: Das Bild muss die Botschaft unterstreichen. Das Beispiel unten auf der Seite ist da gar nicht so schlecht. Deutlich eingängiger wäre es aber, z.B. ein komplett verschwommenes Bild zu zeigen, das durch den Ausschnitt einer Brille in den wichtigen Bereichen (“Sehtest jetzt” und Firmenadresse) scharf zu sehen ist.
  2. Deutliche Farbkontraste
    Je nach Jahreszeit, Wetter und Tageszeit können Plakate schon mal ziemlich schlecht erkennbar sein. Umso wichtiger ist es, mit kontrastreichen Farben Aufmerksamkeit zu erzeugen.
  3. Kurze, prägnante Botschaften
    Plakatwerbung wird meist im Vorbeigehen oder -fahren gelesen. Daher sind kurze Texte Pflicht. (Das Beispiel unten ist mit der Überschrift “Sehtest jetzt”, Adresse und Logo schon ziemlich gut.)
  4. Große Schriften
    Wenn Sie wollen, dass Ihre Botschaft auch auf der anderen Straßenseite noch ankommt, sollten Buchstaben eine Höhe von mindestens 20 cm haben.
  5. Zielgenaue Platzierung
    Überlegen Sie, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält bzw. welche Wege sie benutzt und suchen Sie sich nur die Plakatwände aus, die Ihre Zielgruppe punktgenau treffen, z.B. direkt vor der Haustür Ihres stärksten Wettbewerbers. (Wie das geht, steht weiter unten.)
    Ein schlechtes Beispiel für zielgenaue Platzierung ist das Plakat unten, das wir ca. 50 km entfernt von der genannten Adresse gefunden haben – wer fährt schon so weit, um einen Sehtest zu machen?

Buchen einfach, günstig und zielgenau
Plakatwerbung zu buchen ist einfacher und günstiger als man denkt. Üblicherweise werden Plakate für eine oder mehrere Dekaden (jeweils 10 Tage) gebucht. Eine Dekade kostet je nach Standort ca. 50 bis 150 Euro, bei sehr guten Standorten auch deutlich mehr. Dazu kommt nur noch der Druck (je nach Auflage zwischen ab ca. 25 Euro). 1-2-3-Plakat bietet einen Onlinekalkulator an, mit dem man einen Circa-Preis abschätzen kann.

Die Auswahl des gewünschten Standorts ist sehr einfach. Gerade wenn man nur wenige Plakatwände buchen möchte, empfiehlt sich das Online-Tool von 1-2-3-Plakat. Dort kann man mit wenigen Klicks Standort und Zeitraum buchen und sogar online Plakate gestalten.

Beispiel einer in Bezug auf Motiv und Platzierung optimierfähigen Plakatwerbung, gefunden rund 50 km entfernt vom beworbenen Geschäft.

Plakatwerbung für regionales Unternehmen

Leckere Werbemittel aus Schokolade

Schokolade macht glücklich. Kein Wunder, dass jeder Deutsche gute elf Kilo im Jahr verspeist und dass sich Werbemittel aus Schokolade größter Beliebtheit erfreuen (Schweizer genießen übrigens noch ein bisschen mehr Schoggi, Österreicher deutlich weniger). Wir haben die Highlights zusammengestellt und verraten, wo es die besten Schokowerbemittel gibt.

Quasi der Klassiker aber immer noch gut – das eigene Logo aus Schokolade. Wahlweise in den Geschmacksrichtungen Zartbitter, Vollmilch oder als weiße Schokolade und schon in kleinen Auflagen ab ca. 50 Stück zu haben, z.B. von SchokoLogo.

 

Mini-Schokolade mit individuellem Logo

 

Ebenfalls bei SchokoLogo gibt es die Möglichkeit, dreidimensionale Formen erstellen zu lassen. Damit können z.B. Schlüsseldienste das eigene Produkt auf äußerst appetitliche Art in den Mittelpunkt stellen. Ob sich die Idee allerdings für Zahnärzte eignet, darf getrost bezweifelt werden.

Schoko-Werbemittel in Sonderformen

Wie aus einem simplen Schokokuss ein echt cooles Werbemittel werden kann, zeigt Giffits mit der Kiss-Box (leider erst ab ca. 1000 Stück):

 

Schokokuss als trendiges Werbemittel

 

Eine wirklich pfiffige Idee haben wir bei Vogel’s Süße Werbe Ideen gefunden: Die Schokotaler mit eigenem Motiv bedruckt passen nicht nur hervorragend zur aktuellen Eurodiskussion. Sie eignen sich auch für tolle Werbeaktionen, die über das reine Give-Away hinausgehen. So könnte man z.B. für einen Aktionszeitraum eine eigene Schoko-Währung einführen oder bestimmte Produkte für die Kunden reservieren, die mit den eigens herausgebrachten Schoko-Euros bezahlen. Und das Beste daran – die Schoko-Euros gibt’s bereits in kleinen Auflagen und zu Preisen von unter einem Euro je Stück. Eigentlich eine überaus attraktive Anlagemöglichkeit in Zeiten der Eurokrise.

Schoko-Euros von Vogel's Süße Werbung

Optimal werben mit Visitenkarten (Teil 2 – kreative Inhalte und Formen)

Klar, Visitenkarten beinhalten Infos zur Person wie Name, Firma, Adresse, etc. – nicht mehr und nicht weniger. Aber geht es wirklich nicht kreativer und aufmerksamkeitsstärker? Wir meinen schon und zeigen hier originelle Beispiele, die sich deutlich vom Einerlei abheben.

Eine ziemlich nützlicher Zusatz für Visitenkarten ist ein QR-Code, der alle aufgedruckten Daten enthält. Mit einem Smartphone und entsprechender Software wird damit das lästige Abtippen der Infos überflüssig. (Einen sehr guten QR-Code-Generator gibt’s unter http://goqr.me/de/)

Alle Adress-Infos auf einen Klick per QR-Code

QR-Code-Beispiel von Idefizz

 

Ebenfalls recht nützlich und außerdem aussagekräftig sind branchenspezifische Zusatzinfos auf der Rückseite der Visitenkarte. Das könnten z.B. Pflegehinweise sein (für eine Wäscherei), Rezepte (für einen Feinkostladen), eine Mini-Parkscheibe (für eine Autowerkstatt) oder ein Farbfächer (für Maler).

Wer seinem Gegenüber möglichst viel Inhalt mit auf den Weg geben möchte, könnte das z.B. in Form einer sogenannten Word-Cloud tun und damit auf ebenso stylische wie modern anmutende Art erzählen, was er macht. (Tag-Clouds kann man übrigens online z.B. bei wordle.net erstellen.)

Rückseite einer Visitenkarte mit sogenannter Tag-Cloud

Rückseite einer Architekten-Visitenkarte

Wer noch mehr Aufmerksamkeit erzeugen möchte, kann natürlich auch mit der ganz anderen Visitenkarte für sich werben. Denkbar sind z.B. Bierdeckel (für Getränkehändler), Eintrittskarten von der Rolle oder vom Abreiß-Block (z.B. für Kino, Theater oder Fitness-Studio) oder bedruckten VIP-Armbändchen (gibt’s günstig online, z.B. bei Eventlab). Und wer es ganz besonders kreativ mag, gönnt seiner Visitenkarte ein Rubbelfeld und sorgt damit ganz sicher für Neugierde.

Gelungenes Beispiel für Werbung mit der Krise

Der Online-Versender vinos.de hat mit einem pfiffigen Angebot auf die aktuelle Krisenstimmung reagiert. Statt in das allgemeine Gejammer mit einzustimmen, hat er das passende Produkt auf den Markt gebracht (3l Monastrell in der Box für 10 Euro) und bewirbt es offensiv mit frechen Sprüchen wie “Krisenbewältigung ohne Neuverschuldung”. Uns schmeckt’s und gefällt’s.

Krisenpaket

 


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